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Sie möchten Niedersachsens Polizeigeschichten lesen oder selbst eine schreiben? Dann schauen Sie sich gern hier um: http://blog.polizeigeschichte-niedersachsen.de

 


Oldenburger Mercedes Benz Veteranen Club im Polizeimuseum

 

Wer einmal gesehen hat, wie der Fahrer eines Mercedes Benz 300 SL mit Flügeltüren seinem Fahrzeug entsteigt, der glaubt kaum ein Auto vor sich zu haben, das über 60 Jahre auf dem Blech hat. Es sieht eher aus wie das Requisit eines Sience-Fiction Films.

 

Treffen vorm Polizeimuseum

Dieser ungewöhnliche Anblick bot sich bei strahlendem Sommerwetter vielen Nienburgern und Touristen am Sonntag den 10. Juli vor dem Polizeimuseum. Anlass war der Besuch des Oldenburger Mercedes Benz Clubs im Museum. Die Stadt Nienburg hatte den dreizehn Teilnehmern mit ihren Schmuckstücken dazu extra eine Erlaubnis zum Parken direkt vor dem Museum erteilt.

 


Dr. Fritz Hardach und sein Oldenburger Club wurden vor dem Museum nicht nur vom Leiter des Polizeimuseums empfangen, sondern auch von Hartmut Riepe vom Regionalversehen TV 2020. Nachdem Herr Riepe seine Filmaufnahmen und Interviews im Kasten hatte, ließen die Oldtimerfreunde die Schaulustigen auf der Straße allein mit ihren Fahrzeugen und folgten Dr. Götting ins Polizeimuseum. Hier gab es eine interessante und kurzweilige Führung, bei der natürlich im Falle der Oldtimerfreunde auf die historischen Polizeifahrzeuge besonders eingegangen wurde.

 

220 OTP

Abschließend bedankte sich Dr. Hardach mit einem ganz besonderen Geschenk. Er übergab Dr. Götting ein Originalfoto eines Mercedes-Benz 220 OTP. OTP steht für „offener Tourenwagen Polizei“ und die Aufnahme stammt aus den späten 1950er Jahren. Sie trägt auf der Rückseite die Aufschrift: Motorisierte Verkehrspolizeistaffel des Regierungsbezirks Hannover. Herr Dr. Götting bedankte sich sehr dafür und versprach, dass die Aufnahme dieses historischen Fotos ihren Weg in den Archivbestand des Polizeimuseums finden werde.



Den Filmbericht finden Sie bei TV2020 hier: http://www.tv2020.de/index_9.htm#Oldtimer:32MVC


Dr. Dirk Götting 07.2016



Änderung des Vereinsnamens und der Satzung

Logo des Förderkeises für Polizeigeschichte Niedersachsen

Wir haben uns umbenannt: der Förderkreis der Polizeigeschichtlichen Sammlung Niedersachsen e.V. nennt sich nun Förderkreis für Polizeigeschichte Niedersachsen e.V. und hat seine Satzung entsprechend angepasst. Die aktualisierte Fassung wird demnächst hier zum Download zur Verfügung stehen.

Außerdem überarbeiten wir zur Zeit unsere Homepage und den Blog, um uns in zeitgemäßer Gestaltung und Zugänglichkeit für unsere Mitglieder und alle Interessierten zu präsentieren.


Hier finden Sie unseren neuen Flyer

06.2016



Neue Wanderausstellung des Polizeimuseums


Das Polizeimuseum arbeitet zusammen mit dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport an einem Wanderausstellungsprojekt zur technischen Veränderung im Einsatz- und Streifendienst der Polizei. Unter dem Arbeitstitel „Technischer Wandel im Einsatz- und Streifendienst“ haben Claudia Puglisi aus dem Landespolizeipräsidium und Dr. Dirk Götting von der Polizeiakademie ein Ausstellungskonzept entworfen, das den heutigen Stand der technischen Entwicklung im Einsatz- und Streifendienst in Relation setzt zu historischen Sachständen. Diese Gegenüberstellung soll sowohl in Form von Exponaten geschehen, als auch in textlicher und bildlicher Form. 


Funkstreifenwagen (Foto: Hochschule Hannover)

Foto: Hochschule Hannover


Als eine Art Kreativ- und Kooperationspartner konnten Fachbereiche der Hochschule Hannover gewonnen werden. So erarbeitete Prof. Hans-Peter Fischer mit seinen Studierenden der Journalistik im vergangenen Wintersemester Texte zu vorgegebenen Themenbereichen, wie Streifenwagen, Kommunikation, Bewaffnung, Uniform und andere. Insgesamt wurden 12 Themen herausgearbeitet, zu denen die Journalisten bei Hospitationen auf Polizeidienststellen kleine Reportagen verfasst haben. Begleitet wurden die Wortjournalisten von Fotografiestudenten von Prof. Lars Bauernschmitt. Fotos und Reportagen werden derzeit zusammengefügt. Ergänzt werden diese aktuellen Darstellungen in einer Ausstellung und einem Katalog durch aktuelle und historische Exponate aus den Beständen des Polizeimuseums und durch weitere Reportagen, aus den Erlebnissen von Zeitzeugen.   

 

Der Förderkreis der Polizeigeschichtlichen Sammlung Niedersachsen e. V. unterstützt dieses einmalige Projekt finanziell und personell. So hilft das Vorstandsmitglied für Öffentlichkeitsarbeit, Nicole Schwarzer, bei der Suche nach historischem Fotomaterial, das den Gebrauch der historischen Technik im Einsatz dokumentiert. Außerdem wurden über den Verein Zeitzeugen als Gesprächspartner für die angehenden Journalisten gesucht und gefunden. So wurden sieben ehemalige, aber auch noch aktive Polizeibeamte und –beamtinnen, in die Räume der Hochschule Hannover an der Expo Plaza eingeladen und bekamen dort Gelegenheit, ihre ganz persönlichen Geschichten im Umgang mit historischer Polizeitechnik zu berichten. Die Studierenden stehen jetzt vor der Herausforderung, aus den erhaltenen Informationen unterhaltsame und auch für Nichtpolizisten verständliche Geschichten zu machen. 


Für das Ausstellungsprojekt stellt das Polizeimuseum historische und die Zentrale Polizeidirektion aktuelle Technik zur Verfügung. Damit Exponate, Texte und Bilder einen örtlichen Zusammenhang im Rahmen der Ausstellung erhalten, stellt Prof. Bernd Rokahr im Spätherbst Entwürfe seiner Studierenden im Fachbereich Innenarchitektur dazu vor. 

Letztlich beteiligt sich auch die Universität Hildesheim mit dem Historischen Institut und in Person von Andreas Pudlat und den Studierenden aus dem Bereich der pädagogischen Bildung an dem Projekt. Die Studierenden aus Hildesheim werden ein pädagogisches Konzept für verschiedene Besuchergruppen beisteuern.   

 

Einen ersten Artikel zum Thema „Funkstreifenwagen“ kann man bereits in der proPOLIZEI lesen unter: http://www.polizei.niedersachsen.de/download/72565/proPOLIZEI_Mai_Juni_2016.pdf


Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und freuen uns auf dieses einmalige Ausstellungsprojekt.


06.2016



"Ordnung und Vernichtung - Die Polizei im NS-Staat" 2016


Die neuere historische Forschung hat bewiesen, dass die Polizei, ähnlich wie die Wehrmacht, keineswegs zwischen 1933 und 1945 „sauber“ geblieben ist und nur ihre Pflicht erfüllte. Vielmehr zeigte sich, dass die Polizei ein wesentliches Herrschaftsinstrument zur Unterdrückung, Kontrolle und auch Ermordung von politischen und weltanschaulichen Gegnern des Nationalsozialismus gewesen ist.


Biografien von Tätern aus dem Bereich des heutigen Niedersachsen belegen grausame und menschenverachtende Verhaltensweisen. So etwa die des ehemaligen Polizeichefs von Braunschweig, Friedrich Jeckeln, der für Massenmorde in der Sowjetunion verantwortlich war oder die von Friedrich Pradel, der mobile Vergasungswagen konstruierte, in denen, wie er in einem Bericht schrieb „97.000 verarbeitet [wurden], ohne dass Mängel an den Fahrzeugen“ aufgetreten seien.

 


Die Ausstellung wandert auch 2016 durch Niedersachsen und Deutschland:


März 2016               Bundespolizei Deggendorf (Bayern)
05.-25. April 2016    Landkreis Hildesheim (Großer Sitzungssaal)
Herbst 2016             Hamm (NRW)


in Hildesheim vom 05. bis 25. April 2016   


Ausstellungsort:
Großer Sitzungssaal des Landkreises Hildesheim
Bischof-Janssen-Straße 31
31134 Hildesheim


Montag – Donnerstag, 15 bis 18 Uhr, Sonntag 13 bis 18 Uhr

Zusätzlich können Sie an den Vormittagen, montags bis freitags,

Gruppenführungen bis 30 Personen anmelden.

Flyer zur Ausstellung in Hildesheim im April 2016

Begleitende Abendveranstaltungen in Hildesheim:

Donnerstag, 07.04.2016, 18:30 Uhr – 20:00 Uhr - Dr. Dirk Götting, Polizeiakademie Niedersachsen
Vortrag: Die Inhalte der Ausstellung „Ordnung und Vernichtung - die Polizei im NS-Staat“

Dienstag, 12.04.2016, 18:30 Uhr – 20:00 Uhr - Professor Dr. phil. Herbert Reyer
Vortrag: „Die Deportation der Hildesheimer Juden“

Donnerstag, 14.04.2016, 18:30 Uhr – 20:00 Uhr - Dr. Pudlat und Severin Cramm, Universität Hildesheim
Vortrag: „Polizeigeschichte(n): Verantwortung und Chance“

Dienstag, 19.04.2016, 18:30 Uhr – 20:00 Uhr - Markus Roloff, VHS-Hildesheim
Vortrag: „Die GeStaPo Hildesheim im 2. Weltkrieg.“

Donnerstag 21.04.2016, 18:30 Uhr – 20:00 Uhr
Talkrunde unter Moderation von Dr. Thomas Muntschick (Radio Tonkuhle)
Thema: „Freund und Helfer?! Zum Wandel vom Selbst- und Fremdbild der Polizei.“

Anmeldung: Zu den Abendveranstaltungen melden Sie sich bitte aufgrund der begrenzten Sitzplätze unter 05121-939103 oder 05121-939203 oder per E-Mail poststelle@pi-hi.polizei.niedersachsen.de an.
An den Tagen der Abendveranstaltungen ist die Ausstellung ab 16:00 Uhr öffentlich zugänglich. Es ist außerdem möglich, um 17:00 Uhr an einer Führung durch das Polizeigebäude teilzunehmen.



Interessierte Einrichtungen, die ebenfalls die Ausstellung zeigen möchten, können sich an das Polizeimuseum Niedersachsen wenden unter: polizeimuseum@akademie.polizei.niedersachsen.de

 

Weitere Informationen finden Sie in unserem Archiv unter:

http://www.polizeigeschichte-niedersachsen.de/9.html  

 

 03.2016



"Von der Polizeiassistentin zur Führungskraft" 2016

 

Plakat der Sonderausstellung

Man mag es kaum glauben, aber die ersten Frauen erstritten sich die Einstellung in den Polizeidienst schon zu einer Zeit, als ihre männlichen Kollegen noch Pickelhauben trugen. Danach gab es in den 20er Jahren Schutzpolizistinnen in Uniform ebenso, wie Kriminalbeamtinnen mit Dienstmarke und in dunklen Mänteln. Doch trotz dieser langen Tradition dauerte es noch viele Jahrzehnte, bis die Frau Polizistin ebenso zur Selbstverständlichkeit wurde, wie ehedem der Schutzmann oder der Herr Kommissar.
Diese spannende Entwicklung soll in der Wanderausstellung "Von der Polizeiassistentin zur Führungskraft" mit Hilfe von eindrucksvollen Bildern, hilfreichen Texten, Exponaten und Filmendokumenten nachgezeichnet werden.

 




Die Ausstellung wandert auch in diesem Jahr durch Deutschland.

 

in Hameln: 07.03. - 24.03.2016

 

Ausstellungsort:
Kreishaus Hameln-Pyrmont
Süntelstraße 6
Hameln

Rahmenprogramm:

Dienstag, 08.03.2016, 10.00 Uhr - Dr. Dirk Götting
Ausstellungsführung zum Internationalen Frauentag

Donnerstag, 17.03.2016, 15.00 Uhr - Dr. Dirk Götting
Ausstellungsführung mit und Polizeibeamten/innen.

Donnerstag, 17.03.2016, 17.00 Uhr
Podiumsdiskussion: „Frauen in Führung - geht gar nicht!?“
u.a. Landrat Tjark Bartels, Oberbürgermeister Claudio Griese, Polizeiinspektionsleiter
Ralf Leopold, Frau Kirstin von Blomberg und Polizeioberrätin Kathleen Arnhold.
Moderation: radio aktiv.
Ort: radio aktiv, Deisterallee 3, Hameln.

Flyer zur Ausstellung


Interessierte Einrichtungen, die ebenfalls die Ausstellung zeigen möchten, können sich an das Polizeimuseum Niedersachsen wenden unter: polizeimuseum@akademie.polizei.niedersachsen.de

 

Weitere Informationen finden Sie in unserem Archiv unter:

http://www.polizeigeschichte-niedersachsen.de/9.html


02.2016