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Soko S – Die Jagd nach dem Bombenattentäter von Bremen und Eystrup noch bis 16. Oktober im Polizeimuseum


„Heimtückische Mordanschläge in Norddeutschland" titelt eine überregionale Tageszeitung am 30. November 1951. Was ist geschehen? In Eystrup und Bremen kommen zwei Menschen durch Paketbomben grausam zu Tode. Die „Soko Sprengstoff“ der Polizeien Niedersachsens und Bremens nimmt die Ermittlungen auf.

 

Soko S


Der Fall des Briefbombenattentäters Erich von Halacz ist bis heute im Gedächtnis der Menschen in Nienburg präsent. Das Polizeimuseum Niedersachsen hat diesem Stück niedersächsischer Kriminalgeschichte eine Ausstellung gewidmet.

 

Flyer zur Ausstellung




Veranstaltungen zur Ausstellung "Soko S" im Polizeimuseum Niedersachsen

 

25.09.2016, 15.00 Uhr Offene Führung

Referent: Dr. Götting, Polizeimuseum
Dauer: ca. 1 Std.

Die Führung ist kostenlos.

 

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29.09.2016, 17.00 Uhr Buchvorstellung „Nur vom Empfänger persönlich zu öffnen: Ein norddeutscher Kriminalfall“


Zwei brutale Mordanschläge, wie es sie in dieser Form bisher nie gegeben hatte, erfüllten die Menschen in der gesamten Bundesrepublik im Herbst des Jahres 1951 mit Abscheu und Entsetzen. In akribischer kriminalistischer Kleinarbeit gelang es schließlich einer länderübergreifenden Sonderkommission der Kriminalpolizei einen jungen Mann aus dem Raum Nienburg der Tat zu überführen.


In seinem packenden Roman zeichnet Autor Dieter Reis den Kriminalfall Erich von Halacz nach. Dieter Reis ist pensionierter Regierungsschuldirektor aus Nienburg. Seit mehreren Jahren engagiert er sich als ehrenamtlicher Mitarbeiter für das Polizeimuseum und führt dort Besuchergruppen.

 

Referent: Dieter Reis, Autor und ehrenamtlicher Mitarbeiter des Polizeimuseums
Dauer: ca. 1 Std.

Die Veranstaltung ist kostenlos.
Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung empfohlen: 05021-887788-0 (Di-Do, 10:00-16:30 Uhr) oder polizeimuseum@akademie.polizei.niedersachsen.de

 

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06.10.2016, 16:15 Uhr Kurzführung „Ein mörderisches Paket“


15 Minuten – und keine Sekunde länger – wird ein Exponat genau unter die Lupe genommen. Im Anschluss an diesen „Appetithappen“ für den Geist besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Ausklang des Arbeitstages in gemütlicher Kaffee-Runde.

 

Dauer: ca. 15 Min. + Ausklang
Die Führung ist kostenlos.
Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung empfohlen: 05021-887788-0 (Di-Do, 10:00-16:30 Uhr) oder polizeimuseum@akademie.polizei.niedersachsen.de

 

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13.10.2016, 16.00 Uhr Offene Führung

Referent: Dr. Götting, Polizeimuseum
Dauer: ca. 1 Std.

Die Führung ist kostenlos.

09.2016



Kurzführung im Polizeimuseum „Jiu Jitsu mit Pickelhaube oder wie man Soldaten zu Polizisten erzieht“

 

am Donnerstag, 10.11.2016, 12:15 Uhr


15 Minuten – und keine Sekunde länger – wird ein Exponat genau unter die Lupe genommen. Im Anschluss an diesen „Appetithappen“ für den Geist besteht die Möglichkeit zur gemeinsamen Mittagspause: Für Kaffee wird gesorgt, das Pausenbrot darf jeder selbst mitbringen.


Dauer: ca. 15 Min. + Ausklang
Ort: Polizeimuseum Niedersachsen, Lange Straße 20-22, 31582 Nienburg
Die Führung ist kostenlos.
Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung empfohlen: 05021-887788-0 (Di-Do, 10:00-16:30 Uhr) oder polizeimuseum@akademie.polizei.niedersachsen.de

 

10.2016

 


Änderung des Vereinsnamens und der Satzung

Logo des Förderkeises für Polizeigeschichte Niedersachsen

Wir haben uns umbenannt: der Förderkreis der Polizeigeschichtlichen Sammlung Niedersachsen e.V. nennt sich nun Förderkreis für Polizeigeschichte Niedersachsen e.V. und hat seine Satzung entsprechend angepasst. Die aktualisierte Fassung wird demnächst hier zum Download zur Verfügung stehen.

Außerdem überarbeiten wir zur Zeit unsere Homepage und den Blog, um uns in zeitgemäßer Gestaltung und Zugänglichkeit für unsere Mitglieder und alle Interessierten zu präsentieren.


Hier finden Sie unseren neuen Flyer

06.2016



Neue Wanderausstellung des Polizeimuseums


Das Polizeimuseum arbeitet zusammen mit dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport an einem Wanderausstellungsprojekt zur technischen Veränderung im Einsatz- und Streifendienst der Polizei. Unter dem Arbeitstitel „Technischer Wandel im Einsatz- und Streifendienst“ haben Claudia Puglisi aus dem Landespolizeipräsidium und Dr. Dirk Götting von der Polizeiakademie ein Ausstellungskonzept entworfen, das den heutigen Stand der technischen Entwicklung im Einsatz- und Streifendienst in Relation setzt zu historischen Sachständen. Diese Gegenüberstellung soll sowohl in Form von Exponaten geschehen, als auch in textlicher und bildlicher Form. 


Funkstreifenwagen (Foto: Hochschule Hannover)

Foto: Hochschule Hannover


Als eine Art Kreativ- und Kooperationspartner konnten Fachbereiche der Hochschule Hannover gewonnen werden. So erarbeitete Prof. Hans-Peter Fischer mit seinen Studierenden der Journalistik im vergangenen Wintersemester Texte zu vorgegebenen Themenbereichen, wie Streifenwagen, Kommunikation, Bewaffnung, Uniform und andere. Insgesamt wurden 12 Themen herausgearbeitet, zu denen die Journalisten bei Hospitationen auf Polizeidienststellen kleine Reportagen verfasst haben. Begleitet wurden die Wortjournalisten von Fotografiestudenten von Prof. Lars Bauernschmitt. Fotos und Reportagen werden derzeit zusammengefügt. Ergänzt werden diese aktuellen Darstellungen in einer Ausstellung und einem Katalog durch aktuelle und historische Exponate aus den Beständen des Polizeimuseums und durch weitere Reportagen, aus den Erlebnissen von Zeitzeugen.   

 

Der Förderkreis der Polizeigeschichtlichen Sammlung Niedersachsen e. V. unterstützt dieses einmalige Projekt finanziell und personell. So hilft das Vorstandsmitglied für Öffentlichkeitsarbeit, Nicole Schwarzer, bei der Suche nach historischem Fotomaterial, das den Gebrauch der historischen Technik im Einsatz dokumentiert. Außerdem wurden über den Verein Zeitzeugen als Gesprächspartner für die angehenden Journalisten gesucht und gefunden. So wurden sieben ehemalige, aber auch noch aktive Polizeibeamte und –beamtinnen, in die Räume der Hochschule Hannover an der Expo Plaza eingeladen und bekamen dort Gelegenheit, ihre ganz persönlichen Geschichten im Umgang mit historischer Polizeitechnik zu berichten. Die Studierenden stehen jetzt vor der Herausforderung, aus den erhaltenen Informationen unterhaltsame und auch für Nichtpolizisten verständliche Geschichten zu machen. 


Für das Ausstellungsprojekt stellt das Polizeimuseum historische und die Zentrale Polizeidirektion aktuelle Technik zur Verfügung. Damit Exponate, Texte und Bilder einen örtlichen Zusammenhang im Rahmen der Ausstellung erhalten, stellt Prof. Bernd Rokahr im Spätherbst Entwürfe seiner Studierenden im Fachbereich Innenarchitektur dazu vor. 

Letztlich beteiligt sich auch die Universität Hildesheim mit dem Historischen Institut und in Person von Andreas Pudlat und den Studierenden aus dem Bereich der pädagogischen Bildung an dem Projekt. Die Studierenden aus Hildesheim werden ein pädagogisches Konzept für verschiedene Besuchergruppen beisteuern.   

 

Einen ersten Artikel zum Thema „Funkstreifenwagen“ kann man bereits in der proPOLIZEI lesen unter: http://www.polizei.niedersachsen.de/download/72565/proPOLIZEI_Mai_Juni_2016.pdf


Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und freuen uns auf dieses einmalige Ausstellungsprojekt.


06.2016



"Ordnung und Vernichtung - Die Polizei im NS-Staat" 2016


Die neuere historische Forschung hat bewiesen, dass die Polizei, ähnlich wie die Wehrmacht, keineswegs zwischen 1933 und 1945 „sauber“ geblieben ist und nur ihre Pflicht erfüllte. Vielmehr zeigte sich, dass die Polizei ein wesentliches Herrschaftsinstrument zur Unterdrückung, Kontrolle und auch Ermordung von politischen und weltanschaulichen Gegnern des Nationalsozialismus gewesen ist.


Biografien von Tätern aus dem Bereich des heutigen Niedersachsen belegen grausame und menschenverachtende Verhaltensweisen. So etwa die des ehemaligen Polizeichefs von Braunschweig, Friedrich Jeckeln, der für Massenmorde in der Sowjetunion verantwortlich war oder die von Friedrich Pradel, der mobile Vergasungswagen konstruierte, in denen, wie er in einem Bericht schrieb „97.000 verarbeitet [wurden], ohne dass Mängel an den Fahrzeugen“ aufgetreten seien.

 


Die Ausstellung wandert auch 2016 durch Niedersachsen und Deutschland:


März 2016               Bundespolizei Deggendorf (Bayern)
05.-25. April 2016    Landkreis Hildesheim (Großer Sitzungssaal)
Herbst 2016             Hamm (NRW)


in Hildesheim vom 05. bis 25. April 2016   


Ausstellungsort:
Großer Sitzungssaal des Landkreises Hildesheim
Bischof-Janssen-Straße 31
31134 Hildesheim


Montag – Donnerstag, 15 bis 18 Uhr, Sonntag 13 bis 18 Uhr

Zusätzlich können Sie an den Vormittagen, montags bis freitags,

Gruppenführungen bis 30 Personen anmelden.

Flyer zur Ausstellung in Hildesheim im April 2016

Begleitende Abendveranstaltungen in Hildesheim:

Donnerstag, 07.04.2016, 18:30 Uhr – 20:00 Uhr - Dr. Dirk Götting, Polizeiakademie Niedersachsen
Vortrag: Die Inhalte der Ausstellung „Ordnung und Vernichtung - die Polizei im NS-Staat“

Dienstag, 12.04.2016, 18:30 Uhr – 20:00 Uhr - Professor Dr. phil. Herbert Reyer
Vortrag: „Die Deportation der Hildesheimer Juden“

Donnerstag, 14.04.2016, 18:30 Uhr – 20:00 Uhr - Dr. Pudlat und Severin Cramm, Universität Hildesheim
Vortrag: „Polizeigeschichte(n): Verantwortung und Chance“

Dienstag, 19.04.2016, 18:30 Uhr – 20:00 Uhr - Markus Roloff, VHS-Hildesheim
Vortrag: „Die GeStaPo Hildesheim im 2. Weltkrieg.“

Donnerstag 21.04.2016, 18:30 Uhr – 20:00 Uhr
Talkrunde unter Moderation von Dr. Thomas Muntschick (Radio Tonkuhle)
Thema: „Freund und Helfer?! Zum Wandel vom Selbst- und Fremdbild der Polizei.“

Anmeldung: Zu den Abendveranstaltungen melden Sie sich bitte aufgrund der begrenzten Sitzplätze unter 05121-939103 oder 05121-939203 oder per E-Mail poststelle@pi-hi.polizei.niedersachsen.de an.
An den Tagen der Abendveranstaltungen ist die Ausstellung ab 16:00 Uhr öffentlich zugänglich. Es ist außerdem möglich, um 17:00 Uhr an einer Führung durch das Polizeigebäude teilzunehmen.



Interessierte Einrichtungen, die ebenfalls die Ausstellung zeigen möchten, können sich an das Polizeimuseum Niedersachsen wenden unter: polizeimuseum@akademie.polizei.niedersachsen.de

 

Weitere Informationen finden Sie in unserem Archiv unter:

http://www.polizeigeschichte-niedersachsen.de/9.html  

 

 03.2016